Sifu Stauner kennt alle Facetten des Kampfes, ob unbewaffnet oder mit Stöcken, Messern Macheten oder Alltagsgegenständen. Er wurde von den bekanntesten Ving Tsun Kung Fu - Meistern unterwiesen unter anderem von Master Gary Lam Man Hog (Gary Lam) , dessen Realitätssinn im Kampf niemand in Frage stellen würde. Ebenso studierte Ulrich Stauner das auf Realität ausgerichtete Latosa - Escrima, eine Waffenkampf - Methode die nichts von schönen und uneffektiven Bewegungen hält sondern allein darauf ausgerichtet ist, den Aggressor unmittelbar an weiteren Attacken zu hindern und dies egal ob mit Waffen oder ohne. Angefangen hat alles mit ca. 11 Jahren. Zu Weinachten bekam ich von meinem Vater ein erstes Judobuch. Zur damaligen Zeit ( 1970 ) war es schon cool , wenn man so was konnte. Doch aus einem Buch kann man halt nur sehr bedingt was lernen, auch wenn alles haarklein beschrieben war. Da waren Würfe , Feger und Festhalte-Techniken ziemlich genau beschrieben. Ein „Kämpfen“ also, das auf eine Auseinandersetzung am Boden ausgerichtet war und nur bedingt zur Selbstverteidigung und deshalb nicht unbedingt mein Ding war. So ging ich halt zu einem Ringerverein um wenigsten etwas ähnliches machen zu können. Nach etwa einein halb Jahren versuchte ich es drei Monate mit Boxen, was aber überhaupt nicht meine Sache war. Schläge mit dem Kopf zu blocken bzw. eine reiner Schlagabtausch war ja auch nicht das, was man unbedingt auf der Straße verwenden konnte außer man hatte Boxhandschuhe an und unheimlich gute Nehmerqualitäten. So entstand eine Pause von etwa fünf Jahren, bevor meine Kampfsport-Reise weiterging mit Karate u. Jiu Jitsu bei Lothar Sieber in München in der Lothringerstr. Meine Begeisterung war schon ziemlich groß. Kam dies schon eher einer etwas brauchbareren Selbstverteidigung näher. Dachte ich zum damaligen Zeitpunkt zumindest. Dort verblieb ich zwei Jahre. Leider musste ich im Laufe dieser zwei Jahre dann feststellen, dass diese Methode als Selbstverteidigung für meine Körpergröße von 170 cm bei ca. 60 kg nicht geeignet war. Dazu benötigte man doch ziemlich viel Körperkraft um sich gegen einen größeren und stärkeren Gegner behaupten zu können, der sich ja auch bewegte und um sich schlug. Somit versuchte ich mich ein Jahr im Taek Won Do bei Anton Hanfstengl in Holzkirchen. Noch während dieser Zeit erfuhr ich durch eine Kampfsportzeitung von einer angeblich unglaublichen Kampfkunst, der auch Bruce Lee entsprungen sein sollte. WING TSUN KUNG FU. Ich nahm Kontakt mit dem damaligen Lehrer für München auf. Michael Till, der bei WT - Meister Kernspecht lernte. Das war im Jahre 1979. Das Probetraining war kurz u. schmerzhaft. Mit nur einer Hand zeigte mir Michael Till damals, daß ich mit meinen Hebeln, -Schlägen - und Kicks gegen diese Technik nichts ausrichten konnte. Diese Demonstration von überragender Technik veranlasste mich das Wing Tsun zu erlernen. Es folgten viele Privatstunden auch bei Meister Kernspecht in Heidelberg (damals noch Heidelberg, Lenaustr.) und viele , viele Seminare in ganz Deutschland und der Schweiz. Ich wollte ja genauso mit einer Hand kämpfen können. Wobei man erwähnen sollte, dass damals noch das meiste dieser Kampfkunst geheim gehalten wurde und nicht jeder in den Genuss „höherer“ Techniken kam. Wer viel bezahlte, bekam auch mehr. Drei Jahre nach meiner Anmeldung trennte sich Michael Till von Sifu Kernspecht und wechselte zu Master Wong Shun Leung, der Freund und Lehrer von Bruce Lee war und seiner Auslegung des VING TSUN KUNG FU was aber zum damaligen Zeitpunkt in Deutschland niemand wusste. Dies war mein erster Kontakt zu dem System zu dem ich am Ende meiner Kampfkunstreise zurückkehren sollte. Um die Ausbildung im Escrima -Waffenkampf nicht zu vergessen ist hinzuzufügen, dass diese genauso 1979 unter Meister Latosa begann. Ein überragendes Selbstverteidigungs-System bzw. eine Methode, die auch heute außer wenigen Eingeweihten niemand kennt und das sich nicht hinter Ving Tsun verstecken muss. Der Unterschied liegt lediglich in der Verwendung von Waffen und Alltagsgegenständen. Zur damaligen Zeit konnte oder wollte ich aber das System von Master Wong nicht begreifen. Ich verlies M. Till und ging sechs Jahre nach Thailand. Dort versuchte ich mich etwas im Thaiboxen. Unter etwas verstehe ich heute zweimal sechs Wochen Intensivteilnahme in einem Trainingscamp etwas außerhalb von Pattaya City. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass dieses Training für einen Europäer in dem feucht - heißen Klima extrem anstrengend ist, was auch der Grund war nicht intensiver dort weiterzutrainieren. Wichtig war aber trotz alledem einmal zu sehen, dass es auch andere gute Kampfsport/kunst - arten gibt und man nicht glauben sollte nur eins ist das beste. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland schrieb ich mich wieder in der EWTO unter H.J.Reimers WT-Schule in München ein. Dort verblieb ich bis 1999. In der Zwischenzeit versuchte ich auch das Ving Tsun von Victor Khan, was mich nicht genug überzeugen konnte. Der Durchbruch kam in Form eines langjährigen Freundes. Er war zwischenzeitlich nach Canada ausgewandert und hatte die Bekanntschaft des Ving Tsun Meisters Sunny Tang ( Dunn Wah ) gemacht, dessen Disciple er wurde.

Von ihm erlernte ich das Sunny Tang Ving Tsun Kung Fu dank meiner guten Vorkenntnisse in nur sieben Monaten täglichen Trainings bis einschließlich Langstock-Form. Ich muss ehrlicherweise dazusagen, dass die Prinzipien des Ving Tsun, die ich eigentlich suchte auch hier nicht dabei waren. Es wurde viel Technik trainiert, doch Technik allein macht es eben nicht aus, denn ohne Prinzipien funktioniert die Technik eben auch nur bedingt. Durch einen Bekannten wurde mein Freund auf Ving Tsun - Meister Gary Lam (Lam Man Hog) aufmerksam gemacht. Dieser Gary Lam sollte ein unglaubliches Ving Tsun Kung Fu unterrichten und Meisterschüler von Wong Shun Leung sein, eben oben erwähnter Freund und Lehrer bzw. Mentor Bruce Lee`s. Nun Ja, ich hatte mittlerweile schon soviel gehört und gesehen. Ich konnte nicht glauben, dass es so was geben konnte, da dies ja jeder von sich hier in Deutschland behauptete. Aber wie das Leben so spielt. Von meinem Freund gedrängt, entschloss ich mich nach Amerika ( LA ) ins heutige Mekka der Kampfkünste zu fliegen um von Gary Lam im Privatunterricht zu lernen.

Eigentlich wollte ich es mir erst mal nur anschauen. Doch was ich hier zu sehen und zu spüren ( CHI SAO ) bekam, war wirklich so unglaublich, dass ich mich entschloss noch mal zu lernen. Mittlerweile liegen dazwischen auch schon wieder Jahre und der Privatunterricht bei Master Gary und die vielen Seminare mit ihm im In u.- Ausland teilweise auch als Assistent, haben wirklich enorme Früchte getragen. Ich möchte mich hier auch bei ihm als meinen Lehrer dafür bedanken und hoffe weiter auf gute Zusammenarbeit um noch vielen Schülern dieses unglaubliche Ving Tsun Kung Fu vermitteln zu können.
Heute kann ich mich mit einer Hand verteidigen wenn es sein muß.

Urkundentext:
LEVEL ONE
Certification
ULRICH W. STAUNER
This Certificate recognizes that on AUGUST 28, 2004
the Individual named above has completed the entire
Level One Training, having demonstrated Knowledge
and Ability in the Crossing Hand System, as well as
having mastered the fundamental principles of Wing Chun.
Additionally, he has learned the three Forms of Wing
Chun, the entire Set of the Muk Jan Chong and has
mastered the basics of Qi Sao.
Sifu Gary Lam (Lam Man Hog)

Sifu Ulrich Stauner ist der einzige Level 2 (2007) zertifizierte VingTsun-Lehrer in Bayern.
Europaweit gibt es insgesamt nur 4 VingTsun-Lehrer, die Level 2 von ihrem Lehrer Meister Gary Lam persönlich zertifiziert wurden. Urkundentext:
High Skill
LEVEL TWO
Certification
ULRICH W. STAUNER
This certificate recognizes that on March 28 , 2007
the individual named above has completed the entire
Level Two training, having demonstrated knowledge
and ability in the Five systems, as well as having
learned the entire set of the Luk Dim Boon Gwan.
Sifu Gary Lam (Lam Man Hog)

Level 3 Daten folgen.
Sifu Stauner wird seit 2007 als Meister in der "Shaolin Temple Hall of Fame" geführt.
